Erfahrungen & Bewertungen zu NeuroBioMed-Zentrum Herbert Schraps
FAQ · NeuroVoice · App & digitale Begleitung

Meine Arbeit endet nicht an der Praxistür

Aus mehr als zwanzig Jahren therapeutischer Arbeit sind nicht nur NeuroVoice Flow, sondern auch digitale Übungen, MiniMax-Impulse, Audios und umfangreichere Lernprogramme entstanden. NeuroVoice macht Teile dieses Wissens für den Alltag zugänglich – zum eigenständigen Ausprobieren, zur Begleitung zwischen Sitzungen oder als Ergänzung im Coaching.

Der gemeinsame rote Faden

Wissen wird besonders wertvoll, wenn es im Alltag erfahrbar wird.

In einer persönlichen Sitzung können wir sehr individuell arbeiten. Das Leben findet jedoch größtenteils zwischen den Sitzungen statt. Genau hier setzt NeuroVoice an: Wahrnehmung, Körperzustand, Gefühle, Orientierung, kleine Experimente und neue Erfahrungen werden in kurze digitale Einheiten übersetzt. Der rote Faden bleibt derselbe: nicht von außen „reparieren“, sondern Wahrnehmung, Lernen und Selbstorganisation unterstützen.

Wichtig: Die NeuroVoice-App ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine ärztliche Diagnostik, Psychotherapie oder notwendige Behandlung. Sie kann eigenständig für Übungen und Selbstreflexion genutzt oder – wenn es fachlich passt – begleitend in Therapie und Coaching eingesetzt werden.
Was ist NeuroVoice eigentlich?

NeuroVoice ist aus meiner langjährigen therapeutischen Arbeit entstanden. Immer wieder stellte sich dieselbe praktische Frage: Wie kann ein Mensch das, was in einer Sitzung verständlich oder spürbar wird, auch in seinen Alltag mitnehmen?

Daraus entstanden über die Jahre Übungen, Atemsequenzen, kurze Wahrnehmungsimpulse, Audios, Videos und strukturierte Programme. Ein Teil davon ist heute digital in der NeuroVoice-App verfügbar.

Es geht dabei nicht um eine digitale Diagnose und auch nicht darum, einem Menschen zu erklären, was ein bestimmtes Gefühl „bedeutet“. Die Angebote sollen vielmehr dazu anregen, eigene Prozesse bewusster wahrzunehmen und unterschiedliche Möglichkeiten auszuprobieren.

NeuroVoice bringt einen Teil meiner Arbeit in den Alltag. Nicht als Ersatz für persönliche Begleitung, sondern als eigenständig nutzbares Angebot und mögliche Ergänzung.
Was ist NeuroVoice Flow?

NeuroVoice Flow ist die Bezeichnung für meinen heutigen therapeutischen Arbeitsansatz.

Dabei betrachte ich einen Menschen nicht als Sammlung voneinander getrennter Symptome. Körperzustand, Wahrnehmung, Gefühle, Erfahrungen, Erwartungen, Beziehungen und aktuelle Lebensbedingungen können miteinander verbunden sein.

Mich interessiert besonders, was geschieht, bevor das sichtbare Verhalten oder Problem entsteht: Was wird wahrgenommen? Welche Bedeutung bekommt es? Wie reagiert der Körper? Welche Handlung folgt daraus?

„Flow“ bedeutet dabei nicht, ständig entspannt oder glücklich zu sein. Gemeint ist mehr Beweglichkeit: wahrnehmen, reagieren, lernen und wieder neue Möglichkeiten entwickeln.

NeuroVoice Flow ist persönliche therapeutische Arbeit. Die App greift einzelne Grundgedanken und Übungen auf, ist aber nicht mit einer individuellen Therapie gleichzusetzen.
Was macht die NeuroVoice-App konkret?

Die App führt durch kurze Übungen und Impulse, die sich in den normalen Alltag integrieren lassen. Dazu gehören beispielsweise Wahrnehmung, Atem, Orientierung, Körperzustand, Gefühle und kleine Reflexions- oder Erfahrungsübungen.

Der entscheidende Unterschied zu einem Buch oder Vortrag: Du liest nicht nur etwas über Veränderung, sondern wirst eingeladen, selbst etwas wahrzunehmen oder auszuprobieren.

Dabei geht es nicht darum, den Menschen oder sein Nervensystem „umzuprogrammieren“. Lebendige Systeme sind dafür viel zu komplex. Interessanter ist, durch kleine Erfahrungen neue Möglichkeiten entstehen zu lassen.

Nicht nur wissen – ausprobieren und erfahren. Genau dafür ist die App gedacht.
Was sind MiniMax-Impulse?

MiniMax bezeichnet kurze Übungen, die möglichst wenig zusätzliche Zeit benötigen. Manche dauern weniger als eine Minute, andere wenige Minuten.

Der Gedanke dahinter ist einfach: Ein überlasteter Mensch braucht nicht unbedingt das nächste große Trainingsprogramm. Eine kleine Übung kann leichter genau dort eingesetzt werden, wo das Leben tatsächlich stattfindet – vor einem Gespräch, in einer Pause, am Abend oder in einem belastenden Moment.

Ein einzelner Impuls verspricht keine „maximale Wirkung“. MiniMax beschreibt vielmehr das Verhältnis: kleiner zeitlicher Aufwand – sinnvoller Erfahrungsimpuls.

Kleine Schritte sind keine kleinen Erfahrungen. Entscheidend ist nicht die Länge einer Übung, sondern was du dabei wahrnimmst und daraus lernst.
Kann ich NeuroVoice zunächst kostenfrei ausprobieren?

Ja. Das ist mir persönlich wichtig.

Nicht jeder weiß sofort, ob diese Art zu arbeiten zu ihm passt. Und nicht jeder Mensch kann sich gerade persönliche Sitzungen leisten. Gerade in belastenden Lebensphasen kann Geld zusätzlich knapp sein.

Deshalb gibt es ein erweitertes NeuroVoice START-Programm, das über einen Zugangscode kostenfrei freigeschaltet werden kann. Die App selbst kann zunächst kostenfrei heruntergeladen werden.

Du kannst damit in Ruhe ausprobieren, ob du mit den Übungen, Impulsen und dieser Art der Selbstwahrnehmung etwas anfangen kannst.

Erst ausprobieren. Dann selbst entscheiden. Direkt unter diesem FAQ findest du den Zugang zum kostenfreien START-Programm.
Wie kann die App zwischen persönlichen Sitzungen eingesetzt werden?

Eine therapeutische Sitzung ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einer ganzen Woche. Viele interessante Situationen entstehen erst danach: ein Konflikt, eine Körperreaktion, eine alte Gewohnheit oder ein Moment, in dem plötzlich etwas anders gelingt.

Hier können kurze Übungen oder Impulse helfen, die eigene Wahrnehmung im Alltag weiterzuführen. Nicht als Hausaufgabe, die perfekt erledigt werden muss, sondern als Möglichkeit, Erfahrungen zwischen den Terminen bewusster wahrzunehmen.

In der nächsten Sitzung können wir anschließend mit dem weiterarbeiten, was tatsächlich passiert ist.

Die Sitzung gibt Impulse – das Leben liefert Erfahrungen. Die App kann eine Brücke zwischen beiden sein.
Kann ich die App auch ohne Therapie oder Coaching nutzen?

Ja. NeuroVoice ist bewusst so angelegt, dass viele Inhalte selbstständig genutzt werden können.

Vielleicht möchtest du zunächst nur ausprobieren, wie du auf kurze Atem-, Wahrnehmungs- oder Regulationsübungen reagierst. Vielleicht suchst du etwas für Stressprävention oder möchtest dich intensiver mit dir selbst beschäftigen.

Andere Menschen nutzen die App parallel zu Coaching oder – sofern es fachlich sinnvoll ist – ergänzend zu einer therapeutischen Begleitung.

Bei stärkeren oder anhaltenden psychischen Beschwerden sollte eine App jedoch nicht dazu führen, notwendige professionelle Hilfe hinauszuschieben.

Digital beginnen – persönliche Hilfe dort, wo sie notwendig ist. Beides muss kein Gegensatz sein.
Warum hast du zusätzlich Online-Seminare entwickelt?

Manche Themen brauchen mehr Raum, als eine kurze App-Übung bieten kann. Deshalb habe ich über die Jahre auch umfangreichere digitale Lern- und Erfahrungsprogramme entwickelt.

Dort können Hintergründe erklärt, Übungen schrittweise aufgebaut und eigene Erfahrungen über einen längeren Zeitraum begleitet werden.

Ein Beispiel ist mein Online-Seminar „Atmung, Ruhe und Zufriedenheit“. Es verbindet Wissen mit praktischen Übungen und Formen aktiver Meditation.

Solche Programme sind für mich keine möglichst große Sammlung von Videos. Entscheidend sind Aufbau, Verständlichkeit, praktische Umsetzbarkeit und ein fachlich verantwortbarer Rahmen.

Welche Rolle spielen Qualität und Prüfung bei deinen digitalen Angeboten?

Eine große Rolle. Gerade digitale Gesundheits- und Selbsthilfeangebote sollten nicht allein davon leben, dass etwas modern klingt oder gut vermarktet wird.

Hinter meinen Angeboten stehen mehr als zwanzig Jahre therapeutische Praxis und über 20.000 persönliche Sitzungen. Diese Erfahrung ersetzt keine wissenschaftliche Wirksamkeitsstudie, prägt aber sehr deutlich, wie Übungen aufgebaut, erklärt und eingeordnet werden.

Mein Fernlehrgang „Atmung, Ruhe und Zufriedenheit“ wurde außerdem im Rahmen des gesetzlich vorgesehenen Zulassungsverfahrens für Fernlehrgänge durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) geprüft und zugelassen.

Eine solche Zulassung ist kein wissenschaftlicher Nachweis, dass eine therapeutische Methode wirksam ist. Sie zeigt jedoch, dass ein strukturiertes Fernlernangebot ein formales staatliches Prüf- und Zulassungsverfahren durchlaufen hat.

Qualität bedeutet für mich auch, Grenzen klar zu benennen. Praxiserfahrung, wissenschaftliche Grundlagen, staatliche Prüfung eines Fernlehrgangs und therapeutische Wirksamkeitsnachweise sind unterschiedliche Dinge – und sollten auch so dargestellt werden.
Auf welchen fachlichen Grundlagen beruhen App und Übungen?

In die Entwicklung fließen unterschiedliche wissenschaftlich untersuchte Bereiche ein: Lernen und Neuroplastizität, Körperwahrnehmung und Interozeption, Stress- und Emotionsregulation, Atmung, Aufmerksamkeit, Erfahrung und Verhalten.

Dazu kommt meine therapeutische Praxiserfahrung. Aus vielen tausend Sitzungen entstehen Fragen, Beobachtungen und praktische Übungen, die anschließend in eine für den Alltag nutzbare Form übersetzt werden.

Wichtig ist die Unterscheidung: Dass einzelne zugrunde liegende Prozesse wissenschaftlich untersucht sind, beweist nicht automatisch die Wirksamkeit der gesamten NeuroVoice-App oder von NeuroVoice Flow als Methode.

Wissenschaftliche Grundlagen und Praxiserfahrung – sauber getrennt. Gerade diese Unterscheidung gehört für mich zu seriöser Qualitätsarbeit.
Was unterscheidet App, Coaching und NeuroVoice Flow Therapie?

Der Unterschied liegt vor allem im Rahmen und in der persönlichen Individualisierung.

Die App bietet strukturierte digitale Inhalte, Übungen und Impulse, die selbstständig genutzt werden können.

Im Coaching arbeiten wir persönlich an Entwicklung, Entscheidungen, beruflichen oder privaten Herausforderungen, ohne eine psychische Erkrankung zu behandeln.

NeuroVoice Flow Therapie bezeichnet meine individuelle psychotherapeutische Arbeit im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie. Dort kann ich auf die konkrete Situation, Vorgeschichte und aktuelle Reaktion eines Menschen eingehen.

Inhalte können sich ergänzen. Die jeweiligen Rahmen werden dadurch aber nicht miteinander vermischt.

Eine gemeinsame fachliche Handschrift – unterschiedliche Angebote. App, Coaching und Therapie können miteinander verbunden werden, bleiben aber in Aufgabe und Verantwortung klar unterscheidbar.
Was passiert mit meinen persönlichen Daten in der App?

Datenschutz war bei der Entwicklung von NeuroVoice kein nachträglicher Zusatz, sondern eine grundlegende Entscheidung.

Persönliche Eingaben wie Tagebuchinhalte, Antworten, Stimmungen und Fortschritt verbleiben auf dem jeweiligen Gerät. NeuroVoice arbeitet ohne Werbung und gibt persönliche Inhalte nicht zu Werbezwecken weiter.

Für technische Funktionen wie Zugang, Lizenz oder Versionsverwaltung können notwendige technische bzw. pseudonyme Informationen verarbeitet werden.

Deine persönlichen Inhalte sollen persönlich bleiben. Gerade bei sensiblen Themen gehört Datenschutz für mich unmittelbar zur Qualität eines digitalen Angebots.
Persönliche Arbeit und digitale Angebote haben für mich denselben fachlichen Ursprung.
Mehr als zwanzig Jahre therapeutische Erfahrung lassen sich nicht vollständig in eine App übertragen – aber vieles davon lässt sich in verständliche, kurze und alltagstaugliche Impulse übersetzen. Genau dafür habe ich NeuroVoice entwickelt: zum eigenständigen Ausprobieren, als mögliche Begleitung zwischen persönlichen Terminen und als niedrigschwelligen Zugang für Menschen, die zunächst ohne persönliche Sitzung beginnen möchten. Das erweiterte START-Programm kannst du über den Zugang direkt unterhalb dieser Seite kostenfrei freischalten.
Noch keinen Termin?
Probier meine Arbeit erst einmal selbst aus.

60 LösungsSteps · kostenfrei · direkt für deinen Alltag

Schnelle Selbsthilfe →
Kennenlernen · Orientierung · Entscheidung

Erst einmal sprechen. Dann in Ruhe entscheiden.

Ob meine Arbeitsweise zu dir und deinem Thema passt, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären. Dafür gibt es ein kostenfreies Erstgespräch von etwa 20 Minuten.

1
Termin auswählen Du suchst dir einen freien Termin aus – per VideoCall, telefonisch oder nach Absprache vor Ort.
2
Wir sprechen über dein Thema Du erzählst, worum es geht. Ich beantworte Fragen und zeige dir, welche Wege aus meiner Sicht möglich sein könnten.
3
Du entscheidest später Im Erstgespräch wird kein weiterer Termin vereinbart. Danach kannst du in Ruhe überlegen, ob du weiterarbeiten möchtest.
Wenn du weitermachen möchtest: Du meldest dich anschließend bei mir. Erst dann vereinbaren wir einen ausführlicheren Basistermin, in dem die konkrete therapeutische Arbeit beginnt.
Kostenfreies Erstgespräch wählen →
ca. 20 Minuten · unverbindlich · für dich reserviert