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Status nur verheiratet.., oder …?  Wie steht es denn um deine Partnerschaft? Streit, Spannung, Langeweile…?

Ewige Liebe oder goldener Käfig?

Nachdenken über euch… – was ist eigentlich aus eurer Liebe geworden, wann hast du deine Partnerschaft, mal ehrlich betrachtet

Das Video – 9 Min.:

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Manchmal kommen mir bei den Spaziergängen mit Luna Paare entgegen, die Hand in Hand gehen, miteinander reden und lachen. Und andere, die stumm hintereinander herlaufen, kein Wort miteinander wechseln.

Wie ist es denn bei dir? Lebst du in einer zufriedenen Ehe oder Partnerschaft?

Ich meine hier nicht diese erste Phase der Verliebtheit, in der man mit einer rosaroten Brille durch die Welt läuft und alles ausblendet, was den Glanz dieser Verliebtheit trüben könnte.

Denn diese Phase geht vorbei, meistens recht bald, und dann sieht man klarer. Man  bemerkt die Ecken und Kanten, die diese Beziehung hat, nimmt die Möglichkeiten, die Probleme und Störungen wahr. Das ist grundsätzlich absolut okay, jede junge Liebe kommt früher oder später an diesen Punkt.

Danach gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie sich eure Partnerschaft weiterentwickeln kann.

Vielleicht streitet ihr immer wieder mal um eure Standpunkte, vereinbart Zuständigkeiten im gemeinsamen Alltagsleben, fordert euch gegenseitig heraus, geht dann wieder miteinander feiern. Kämpft für gemeinsame Ziele oder zickt euch mal an.

Eine lebendige Beziehung ist, je nach eurem Temperament, nicht unbedingt Friede, Freude, Eierkuchen. Und muss das auch nicht sein, so lange ihr gut in Kontakt steht, im Austausch seid. Wenn ihr miteinander über wichtige Entscheidungen und über eure Gefühle redet, Dinge ausdiskutiert, euch nach dem Streit wieder versöhnt. Und das nicht nur halbherzig. Es gibt Disharmonien und Harmonie, Romantik und zärtliche Zusammenkünfte. Das alles macht eure gemeinsame Melodie aus und gehört zu einer Beziehung dazu.

Eine andere Entwicklung ist viel gefährlicher für eure Partnerschaft. Und das ist, wenn ihr nie mehr richtig Zeit dafür findet oder euch nehmt, eure Zweisamkeit zu pflegen und zu leben. Wenn es nur noch um den Hausbau geht, um das groß ziehen der Kinder, um Anschaffungsfragen und finanzielle Engpässe. Irgendwann taucht ihr dann als Paar gar nicht mehr auf, es gibt keine zärtlichen Berührungen mehr, kein Küsschen, keine Umarmung oder ein liebevolles Streicheln über das Haar.

Alles läuft dann automatisch ab, und ihr funktioniert nur noch gemeinsam, wie zwei Roboter, anstatt zusammen zu leben. Ich nenne das eine Funktionsgemeinschaft.

Das ist eine traurige Sache, und ihr leidet sehr darunter, vielleicht ohne es zu bemerken. Wenn abends einer von der Arbeit nachhause kommt, nur noch essen will, ein Glas Bier oder Wein, und dann vor den TV, um abzuschalten und sich irgendwie zu bedröhnen. Dann ins Bett, und manchmal wird noch kurz ein bisschen rumgemacht, aber meistens bist du zu müde, und nach 5 Minuten ist der Akt sowieso vorbei. Dann schnell das Licht aus, schlafen, denn morgen geht es weiter in der tödlichen Routine oder im zermürbenden Stress des Berufsalltags.…..

Vielleicht merkst du in all deinem funktionieren wirklich gar nicht mehr, wie sehr du unter der Situation leidest.

Aber du bist einsam geworden, in deiner Partnerschaft.

Heißt es nicht: lieber allein, als zu zweit einsam zu sein?

Aber meistens traust du dich nicht, aus der Partnerschaft auszusteigen, weil du Angst vor Einsamkeit hast. Oder du hast ein entsprechendes Prägungsmuster übernommen und klammerst dich an die Beziehung, wie ein Ertrinkender an den sprichwörtlichen Strohhalm. Das tust du, weil du dich nicht gut fühlst. Glaubst, du seist zu dumm, zu doof, allein nicht lebensfähig. Oder du denkst, du seist nicht okay, so, wie du bist. Fühlst dich mies, und musst unglaublich dankbar dafür sein, das so jemand wie dein Partner sich überhaupt dazu herablässt, mit dir zusammen zu bleiben. Ein Glück, dass du jemanden wie diesen gefunden hast, das willst du nicht aufs Spiel setzen. Und deshalb lässt du mit dir machen, was er will. Ein hoher Preis, den du da zahlst, sehr hoch…!

Manche bemerken erst nach Jahrzehnten, was für eine destruktive Partnerschaft sie da eingegangen sind. Eine, die sie als Mensch abwertet und klein macht. Und wo sie nur dann halbwegs akzeptiert werden, wenn sie so funktionieren, wie es die spezielle Art von Funktionsgemeinschaft, die sie eingegangen sind, von ihnen fordert.

 

In meiner Praxis hatte ich einmal ein solches Paar, von dem die Frau meine Klientin war. Nun saßen sie da zum gemeinsamen Gespräch. Aber der Kerl, eigentlich hochsensibel, bekam den Mund nicht auf, denn seine Sensibilität hatte er schon vor langer Zeit unter einer meterdicken Betonplatte vergraben. Er funktionierte immer nur im gemeinsamen Betrieb, der praktisch das Einzige war, woran er Interesse zeigte. Da war kein Funken von echtem Mitgefühl für seine Frau, die einen schweren Unfall hinter sich hatte, und vorübergehend nicht arbeitsfähig war. Zusätzlich zu ihren gesundheitlichen Problemen musste sie noch die Vorhaltungen ihres Mannes ertragen, der ihr zum Vorwurf machte, dass ihr das überhaupt passiert war. Sie hätte einfach besser aufpassen sollen, dann müsste sie jetzt nicht im Betrieb fehlen und ihm die ganze Arbeit allein überlassen!

Irgendwie tat der Mann mir fast leid, er war auf emotionaler Ebene ein solcher Winzling! Er konnte nicht aus seiner Haut heraus, sondern war ein Gefangener seiner eigenen Gefühle.

Seine Frau, meine Klientin, tat mir natürlich ebenfalls sehr leid! Aber bei ihr wusste ich ja, dass sie bereits auf ihrem eigenen Weg in die Freiheit war.

Sie hatte schon vorher an Trennung gedacht und nach diesem Paargespräch war ihr endgültig klar, dass ihr Mann nicht der Mensch war, mit dem sie zukünftig weiter zusammen bleiben wollte.

Manchmal ist es genau das Ziel eines solchen Gesprächs, herauszufinden, was eigentlich wichtig ist. Was willst du eigentlich, wie willst du wirklich leben? Und lieben?

Denn hey, du lebst wirklich nur ein mal, nur dieses eine Mal!

Und natürlich ist da nicht immer alles rosarot, das kann nicht klappen und muss es auch nicht. Aber versuche doch einmal, in deiner Partnerschaft, deinem Partner durch Worte näher zu kommen, indem ihr wirklich miteinander sprecht, auch über Gefühle.

Wenn du zu dem Typ Mensch gehörst, die nicht gern quatschen, ihre Probleme nur mit sich selber ausmachen, sozusagen den Kopf in den Sand stecken und warten, bis das Problem sich irgendwie von selbst gelöst hat……dann kann sich in deiner Partnerschaft kein Glück entwickeln.

Oft frage ich Frauen, ob sie mit ihrem Mann über Probleme sprechen können. Und immer wieder bekomme ich zur Antwort: nein, der versteht das nicht!

Okay, sage ich, er muss es ja nicht gleich verstehen.

Aber können sie überhaupt mit ihm über schwierige Themen sprechen, nimmt er ihre Probleme ernst?

Nein, bekomme ich dann zu hören. Er tut das immer ab……und er arbeitet so viel, hat immer was zu tun, ist immer nur am arbeiten.

Das Gefühl, was sich da unweigerlich einstellt, ist: er interessiert sich nicht für mich, meine Probleme sind nicht wichtig und ich werde nicht verstanden und geliebt.

Tja, liebe Frauen, ihr entscheidet, ob ihr euch das gefallen lassen wollt.

Ich würde das nicht tun!

Aber unglücklicherweise läuft in euch ein Programm, und das sagt euch ständig:

Du bist nichts wert, du bist nicht gut. Sei froh, dass du den abbekommen hast!

Schau dir Mama an, die hat es auch nicht geschafft! Ihr ist der Kerl, dein Erzeuger, schon gleich nach deiner Geburt weggelaufen.

Und du hast endlich jemanden gefunden! Kannst doch jetzt nicht einfach stop sagen und Schluss machen.

Du wüsstest doch gar nicht, was du machen solltest, wenn du plötzlich allein wärst. Und so weiter……

Derlei Vorstellungen und deine Unsicherheit sind es, die dich in der Situation verharren lassen.

Jeden Tag aufs Neue erfährst du ein Stück seelische Qual, ein Stück Lieblosigkeit, Desinteresse. Bist verzweifelt, einsam, und fühlst dich leer.

Dann entstehen psychosomatische Beschwerden, die dich etwas von der Situation ablenken. Oder du greifst öfter zur Flasche Wein um zu vergessen, um müde zu werden und schlafen zu können.

 

Mein Rat ist:

Versuche, mit deinem Partner oder Partnerin zu reden, und wenn er / sie das nicht will, dann versuche, den Grund dafür herauszufinden. Wenn er / sie auch darüber nicht mit dir sprechen will, sondern wiederholt zeigt, dass er überhaupt nicht bereit ist zum Gespräch…..dann ist es vermutlich an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Denn dann geht es um die Frage, ob du dein weiteres Leben mit diesem Menschen verbringen willst, ob dies wirklich der Partner, die Partnerin ist, mit der du den Rest deines Lebens verbringen willst. So weitermachen möchtest wie bisher, nur noch wie ein Roboter funktionierst, und all deine Lebendigkeit immer mehr versandet.

 

Bei der Hochzeit schwören sich die Partner gegenseitig Treue „bis das der Tod uns scheidet“. Aber wenn alles, was diese Verbindung einmal ausgemacht hat, bereits vor Jahren gestorben ist, dann ist dieses Versprechen schon lange gebrochen worden. Meistens vielfach, bevor einer der beiden geht.

 

In unserer Gesellschaft wirst du nicht verhungern, wenn du deinen eigenen Weg wählst. Du wirst dir zwar vielleicht nur ein 1- Zimmer Apartment leisten können. Aber manchmal ist es trotzdem viel schöner, in einer kleinen Wohnung zu leben,

glücklich und frei, zufrieden, und mit sich selbst im Einklang.

Schöner jedenfalls, als in deinem alten Käfig zu bleiben. Er kann dich ja nicht glücklich machen, auch wenn er vielleicht golden ist. Aber dort ist alles verstaubt, verwahrlost und abgestorben, dunkel. Es gibt kaum Luft zum atmen. Und das kann keine Zukunftsperspektive sein.

Wenn du Fragen hast, dann stelle sie gerne hier, in diesem Kanal, oder du schreibst sie mir. Vielleicht lässt du dich auch einfach mal beraten:

Darüber, wie du es schaffen kannst, dein eigenes Gefühl, dein eigenes Ich zu stärken, und diese Stärke kannst du dann in deine Partnerschaft hineintragen. Du kannst meine Beratung in Anspruch nehmen wenn es darum geht, die richtige Entscheidung zu treffen. Darüber, ob es sich lohnt, trotz alledem! , und du deine ganze Energie darin setzen willst, dass aus dir und deinem Partner wieder ein gutes Team wird. So dass ihr zusammen das Haus eurer Beziehung ausfegt, die Fenster öffnet und Licht und frische Luft hereinlasst. Und dann macht ihr auch den Kamin wieder an und es wird hell und warm.

Oder du hast dich schon entschieden und möchtest Kraft sammeln. Und mit etwas Rückhalt fällt es meistens leichter, den ersten Schritt zu tun auf deinem eigenen Weg.

Also, ich freue mich auf deinen Kommentar und deinen Kontakt.

Have a nice day!

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